Sicherheit - Redundanz

Hochverfügbarkeit durch redundante Netzwerk- sowie Server-Infrastruktur:

  • multi-Carrier infrastructure
  • Bei der Anbindung eines oder mehrerer Standorte durch verschiedene Netzanbieter werden, je nach Kundenwunsch und lokaler Verfügbarkeit, die Leitungen als BackupLösung oder Load-Balancing genutzt.

  • LAN Redundancy
  • Um die Internet-Anbindung Ihrer internen Geräte bei einem Ausfall Ihrer Router zu gewährleisten, können Sie durch den Einsatz von First Hop Redundancy Protocols ein virtuelles Standardgateway zwischen zwei oder mehreren Routern nutzen.

    Fällt ein Router aus, so wandert das virtuelle Gateway (IP) auf einen anderen Router und ermöglicht so einen störungsfreien Betriebsablauf (Active / Standby Failover). Zum Einsatz kommen die Protokolle HSRP (Cisco) / VRRP sowie GLBP (Cisco u.a. mit load balancing).

  • Cisco ASA Failover-Cluster
  • Neben der Filterung von Daten auf Packet- und Applikationsebene sowie der Standortvernetzung durch VPN, ermöglichen die Cisco Firewalls (ASA) die Realisierung eines Failover-Clusters. Dabei werden zwei baugleiche Firewalls zu einem Active-Standby-Cluster zusammengeschaltet.

    Beim Ausfall der aktiven Firewall übernimmt das passive Gerät unterbrechungsfrei alle weiteren Funktionen. Der Status der aktiven Firewall sowie deren Interfaces werden dabei dauerhaft über einen dedizierten Failover-Link überwacht, bis eine Failover Bedingung eingetreten ist. Bei Erfüllung der Bedingung wird das Failover ausgelöst.




  • Apache Loadbalanced High-Availability Cluster
  • Eine ausfallsichere sowie performante Lösung bietet ein Apache-Cluster bestehend aus zwei Apache Load-Balancern sowie mindestens zwei Apache Nodes. Da ein einzelner Load-Balancer einen "Single Point Of Failure" darstellen würde, kommt ein zweiter Server (Active / Standby) zum Einsatz, der bei einem Ausfall des aktiven Servers die Funktion übernimmt.

    Der jeweilige Server-Status wird dabei mittels „heartbeat“ überwacht. Je nach Konfiguration wählt der Load-Balancer ein Node (Backend) nach verschiedenen Kriterien wie Server-Load, Connections etc. und garantiert so die bestmögliche Verteilung der Server-Anfragen.

  • MySQL Master-Master-, Master-Slave-Replikation
  • Die Daten kritischer, auf Datenbanken basierender Applikationen können mittels MySQL-Replikation ohne Datenverlust redundant gehalten werden. Je nach Anforderung kommt dabei ein Master-Master- oder ein Master-Slave-Setup in Frage. In beiden Fällen werden mindestens zwei Server benötigt, wobei immer die Möglichkeit besteht, bei einem Ausfall eines Servers die Verfügbarkeit sicherzustellen.

    In einer Master / Slave-Umgebung werden die Daten des Master-Servers automatisch auf das Slave-System (Backup) repliziert (unidirektionale Übertragung). Im Falle eines Master-Master-Clusters können die Datensätze von beiden Systemen auf das jeweils andere (bidirektional) repliziert werden.

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